13.07.09 bis 24.07.09
13.07.09 Montag
8,1°C bis 13,4°C, vormittags bewölkt und Niesel, nachmittags
sonnig, kalter Nordwind; Stecke: 158 km
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Nachdem uns der kalte Nordwind im Hochland heftig ums Haus pfiff
haben wir uns noch spät hinunter ins Tal begeben und einen
wunderschönen Schlafplatz direkt am Fluss gefunden.
Die Bauern arbeiten bis tief in die Nacht, es wird ja nicht dunkel,
um das Heu einzubringen. Kein gutes Zeichen. Und richtig, heute
Morgen ist es grau in grau und es nieselt.
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| Zurück zur Ringstrasse der wir bis zum Abzweig
der 835 folgen um dann nach Norden Richtung Laufas abzubiegen. Durch
das schöne grüne DalsmynniTal fahren immer entlang des
Flusses bis nach Grenivik. Im Dreieck zwischen Ringstrasse und 835
befindet sich das Naturschutzgebiet Fnjoskadalur. Die Birkenwälder
an den Hängen bieten ein für Island seltenes Bild. Unten
im Tal säumen große Farmen mit satten Wiesen, auf denen
die weiß eingerollten Heuballen für den Winter liegen,
den Fluss. |
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Grenivik ist ein kleiner Fischerort mit knapp 300 Einwohnern.
Ein Boot mit Namen Hermann an einem Haus mit getrockneten Fischköpfen
erregt unsere Aufmerksamkeit.
In Grenivik können wir an einer der in Island zahlreich vorhandenen
kostenlosen Auto Waschstationen unser Womo vom Pistenstaub befreien.
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| Unser nächster Stopp ist in Laufas, dem laut
Reiseführer schönsten Torfhof von Island. Die grossen
Torfhöfe entstanden meistens aus den, für weitläufige
Gemeinden zuständigen Pfarreien. Der älteste Teil des
Hofs soll aus dem 16. Jahrhundert stammen. |
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Die Bauweise ist überall dieselbe. Man verwendete Treibholz,
Lavasteine und für die Isolierung Grassoden und Torf.
Auffallend in Laufas ist, dass die Soden nicht einfach horizontal
aufeinanderliegen, sondern wie Schiffsparkett angeordnet sind.
Der Hof ist heute mit Einrichtungsgegenständen der Jahrhundertwende
1900 ausgestattet.
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| Die sehenswerte Kirche hat eine hübsche holzgeschnitzte
Kanzel, die aus vielen kleinen Holzstücken wie ein Puzzle zusammengesetzt
ist. Die Eberesche auf dem Friedhof wurde 1855 gepflanzt und ist
eine Rarität auf der Insel. |
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Auf Teerstrasse und später der geteerten Ringstrasse
kommen wir am Ende des Fjords nach Akureyri, der mit 2500 Einwohnern
größten Stadt des Nordens. Hier ist alles zu finden was der
zivilisierte Mensch braucht oder meint haben zu müssen. Wichtig
für uns, schnelles Internet zum aufladen der website.
Hektisch wird es nur wenn eins der Kreuzfahrtschiffe im Hafen anlegt.
Von Akureyri werden die Passagiere mit Bussen zu den Sehenswürdigkeiten
im Norden Islands gefahren.
Der Tourismus gewinnt für Islands Wirtschaft immer mehr an Bedeutung,
der Fischfang ist rückläufig und die wenige Kleinindustrie
und die Gewinnung von Kieselgur kann den Staat allein nicht erhalten.
Husavik zum Beispiel erzielt mehr Einnahmen mit den Walbeobachtungstouren
als mit dem Fischfang und dem Export von Kieselgur.
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Unser Nachtquartier schlagen wir heute auf dem Camping
im Stadtwald oberhalb der Stadt mit Blick in den Fjord auf. Der
kalte Nordwind hat die Wolken vertrieben und so können bei
frischen Temperaturen noch ein paar Sonnenstrahlen geniessen. |
14.07.09 Dienstag
8,1°C bis 9,9°C, Sturm und Regen
Von Akureyri nach Dalvik über Ringstrasse 1 und Str.82, Strecke
68 km
Das schlechte Wetter hat uns eingeholt. Heute Morgen stürmt
und regnet es. In Akureyri treffen wir die beiden Schweizer Womo von
denen wir den Tipp für Askja hatten. Wir ratschen kurz miteinander,
teilen die Begeisterung über die Tour mit Elisabet und stellen
fest, dass wir mit der gleichen Fähre zurück fahren.
Das Internet Cafe hat noch zu, so sitzen wir in einer Regenpause auf
der Bank davor und verschicken mails. Es ist saukalt.
Im Supermarkt in der Akureyri Mall decken wir uns für die weitere
Stecke mit Proviant ein. Hier bleibt kein Wunsch unerfüllt. Es
gibt sogar Mangos und Ananas, natürlich zu Höchstpreisen.
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Der Ringstrasse nach Norden folgend biegen wir auf die 82 ab
um die Halbinsel Tröllaskagi zu umrunden. Unser erster Halt
gilt dem Pfarrhof Mödruvellir.
Vom 13. bis 16. Jahrhundert war hier ein Augustinerkloster.
Heute ist es eine protestantische Kirche und der Hof beherbergt
ein landwirtschaftliches Forschungszentrum.
In der Kirche fällt die für Island typische Decke auf,
ein blauer Sternenhimmel.
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Der lange Fjord, an dessen Ufer die Strasse verläuft,
verhüllt seine Schönheit mit Nebel. |
In Haltery befindet sich neben einer verlassenen Fischfabrik
ein nettes Cafe. Der nächste kleine Ort heißt Hauganes und
bietet Walbeobachtungen an. Nach dem die Heringe ausblieben versucht
man andere Erwerbsquellen zu erschließen.
Dalvik bietet neben einem kostlosen Campingplatz mit Strom beim Schwimmbad
eine gute Bäckerei am Hafen, zwei Tankstellen und ein regionales
Museum.
| Die Exponate sind liebevoll zusammengestellt. Man
erhält einen guten Überblick über die Lebensweise
in der Jahrhundertwende 18. zu 19. Jahrhundert und die Tierwelt
der Gegend. |
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Das Dachgeschoss ist dem "Riesen" Johann Petursson
gewidmet, der lange Zeit mit 2,34 m Größe, der größte
Mensch der Welt war und auf der ganzen Welt gastierte. Petursson
verbrachte die letzten Jahre seines Lebens in Dalvik und wurde
im längsten Grab Islands begraben.
die Schuhe sind fast doppelt so gross wie die von Uschi
Schuhgrösse 62
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Wir bleiben heute in Dalvik und hoffen für die morgige
Passfahrt zur Westseite auf besseres Wetter.
15.07.09 Mittwoch
8,9°C bis 11°C, Wolken, Nieselregen, abends ein wenig Sonne
Ruhetag. Wir warten für den vor uns liegenden Pass
auf besseres Wetter.
Beim Spaziergang zum Hafen können wir leider keinen frischen Fisch
kaufen. Der angelieferte Fisch verschwindet gleich in der Fischfabrik
oder wird schon gefroren und in handliche Kisten verpackt vom Schiff
angeliefert.
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vom Kutter in den Behälter für die Fabrik
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Pech gehabt, heute abend gibt es keinen frischen Fisch
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16.07.09 Donnerstag
9,0°C bis 12,9°C überwiegend sonnig, kalter Nordwind
Strasse 82, weiter auf 76 bis Siglufjördur, entlang der Küste
bis Saudarkrokur, dann 75 bis Varmahliö; Strecke 223 km
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Unsere Taktik ist aufgegangen. Heute Morgen kann man
die Berge sehen und die Sonne spickt durch die Wolken. Wir setzen
unsere Fahrt um die Halbinsel fort und gelangen kurz hinter Dalvik
entlang der Steilküste zu einem einspurigen Tunnel. |
Alle paar hundert Meter ist eine durch ein M und anderes
Deckenlicht gekennzeichnete Ausweichstelle. Der Tunnel ist 3,6 km
lang und ziemlich dunkel.
Früher musste man an dieser Stelle auf schlechter Piste über
einen Pass fahren. |
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Auf der Westseite des Berges liegt Olafsfjördur
unter einer dichten Nebeldecke. Nun geht es auf guter Piste hinauf
auf 400m, der Nebel lichtet sich und die verbleibenden Nebelschwaden
verleihen der Landschaft etwas Mystisches.
Hinter der Passhöhe öffnet sich ein weites grünes
Tal, dem wir bis zur Küste folgen. Die weit auseinander liegenden
Farmen mit den rot gedeckten weißen Häusern und den weißen
Heuballen auf den hellgrünen frisch gemähten Wiesen sind
uns schon ein vertrauter Anblick. |
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Entlang der steilen Küstenlinie fahren wir nach Siglufjördur
zur Nordspitze der Halbinsel Tröllaskgi, der früheren
Hochburg des Heringfangs. Von Anfang 1900 bis in die sechziger
Jahre wurde die Wirtschaft und der Export Islands vom Hering gestützt.
Salzheringe, Tran und Fischmehl machten bis zu 35% des Exports
aus. 1969 blieben die Heringe wegen Überfischung aus. Verursacht
durch die Fischflotten von Island, Norwegen und der Sowjetunion.
Dank intensiver Schutzmassnahmen ist der Hering nun in die isländischen
Gewässer zurückgekehrt.
Dies und einiges Mehr erfährt man im Heringsmuseum in Siglufjördur,
das die Verarbeitung und die Geschichte des Herings in drei Gebäuden
eindrucksvoll veranschaulicht.
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Zurück in Richtung Süden unterwegs machen wir
an einer
Kiesbank, die den Miklavatn vom Meer trennt, Mittagsrast. Einen Spaziergang
verwehren uns die angriffslustigen Vögel, die wir schon von früheren
Attacken kennen. (sie heißen Sterna paradisaea, haben wir im Museum
in Dalvik gelernt).
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Im Schutz unseres Womo entdecken wir dann durch intensives
Beobachten, dass die Jungen fast Flügge sind. Im Schutz der
Steine kann man die vielen Küken kaum erkennen, nun können
wir verstehen warum die Altvögel derart aggressiv sind. |
| Die Flugkünstler bei der Fütterung zu beobachten
macht aber auch vom Womo aus Freude. |
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Wenige Kilometer weiter in Hofsos befindet sich das Isländische
Imigration Center. Mit dieser Institution versucht man Verständnis
für die Auswanderer Anfang 1900 zu vermitteln und den Rückkehrern
Einblicke in die eigene Familiengeschichte zu vermitteln.
Das angeschlossene Museum zum Thema Nutzung der Seevögel
zum eigenen Überleben in Hungerzeiten ist geschlossen und
so bleibt nur ein blick durchs Fenster. Das Haus ist eines der
ältesten auf Island und wurde aus norwegischem Holz gebaut.
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In Saudarkrokur verlassen wir die Küste und fahren durch
ein weites fruchtbares Tal nach Varmahliö. Unterwegs sehen
wir viele große Herden Island Pferde.
Aus dieser Gegend kommen die besten Island Pferde. Die Erhaltung
der reinen Rasse ist den Isländern so wichtig, dass Pferde
die das Land verlassen nicht wieder zurück dürfen.
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Die Island Pferde sind berühmt wegen ihrer fünften
Gangart, des Tölt, die besonders für die Reiter sehr angenehm
ist. |
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Unterwegs besuchen wir noch den Bischofssitz Hölar mit kleinem
Torfhof und bescheidener Kirche.
1550 wurde der letzte katholische Bischof hingerichtet, seit
dieser Zeit ist das Bistum lutherisch.
Heute ist dort eine landwirtschaftliche Universität mit Schwerpunkt
Pferdzucht untergebracht, sowie ein Schwimmbad und ein Campingplatz.
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Die letzte Besichtigung für heute ist der meistbesuchte
Torfhof Glaumbaer. Der Hof wurde schön restauriert und wird
vom Nationalmuseum unterhalten.
Nahe an der Ringstrasse gelegen herrscht hier reger Besucherverkehr
und wir sind froh, dass wir schon andere Höfe ganz in Ruhe
angeschaut haben.
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In Varmahliö beendigen wir den heutigen, besichtigungsreichen
Tag
17.07.09 Freitag
9,4°C bis 17,7°C, vormittags leicht bewölkt, nachmittags
Sonne
Über Ringstrasse bis Bolstadarhliö, auf F35 zum Solaftaren
Feld Hveravellir, Übernachtung an einem schönen großen
See an der F35; Strecke: 178 km davon 36 km sehr schlechte Piste
In der Früh liegt noch eine Nebeldecke über
dem Land aber es lockert auf und es wird ein wunderschöner sonniger
Tag.
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Nur drei km nach Varmahlid besichtigen wir ein Kleinod
isländischer Baukunst, die Torfkirche Vidimyrarkirkja. Die
kleine Kirche steht unter Denkmalschutz wird aber immer noch benutzt.
Das Baumaterial war Treibholz von der Halbinsel Skagi und Torf aus
der Gegend. |
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Wir staunen nicht schlecht beim Eintreten, denn gleich hinter
der Tür sitzt ein junger Mann mit Laptop und fordert je 300
Kronen Eintritt.
Hier hatten wir alles erwartet nur keine hochmoderne Kasse.
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Die Ringstrasse führt durch landwirtschaftlich genutztes,
grünes Land umgeben von Bergen.
Da das Wetter so gut ist entschließen wir uns spontan dem
Abzweig der F35 ins Hochland zu folgen und uns die Solfatarenfelder
und Geysire von Hveravellir anzusehen.
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Mit einer Hängebrücke über den Fluss Blanda
beginnt die 86 km lange Fahrt zunächst auf guter Piste durch ein
grünes Tal mit vielen Pferdehöfen. Auf einem Stück Teerstrasse
steigen wir bergauf bis zum Kraftwerk am Stausee Blöndulon. Die
Landschaft wird bis auf einige Seen immer karger bis wir ins typische
Hochland mit den kleinen Überlebenskünstlern kommen. Im Hintergrund
sind rechts und links die Gletscher Langjökull und Hofsjökull
zu erkennen. Vom Aussichtspunkt Afangafell in 588m Höhe hat man
einen tollen Ausblick über das Hochland und den großen Stausee.
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100 Kr sind so gross wie 2 Euro
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Die Langgezogene Gletscherkappe des Hofjökull
sieht fast aus wie Leebewölkung. |
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Die letzten 18 km bis zum Solfatarenfeld sind üble
Waschbrett und Steinpiste. Wir kommen nur ganz langsam voran. |
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Das kleine Solfatarenfeld mit den Fumarolen und Mini Geysiren
ist hübsch eingebettet zwischen den hohen Bergen.
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Die schönste Attraktion ist das kleine Badebecken, wo wir
mit bester Aussicht die durchgerüttelten Knochen pflegen.
In dieses Becken gehen zwei Rohre, Kaltwasser und fast kochendes
Wasser, an gegenüberliegenden Seiten.
Nur so ist das Baden überhaupt möglich.
Falls ein "Spaßvogel" das Kaltwasser Rohr verschiebt,
wird das Wasser unerträglich heiß.
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Man könnte auf der Piste weiter nach Süden fahren.
Wir entscheiden uns dagegen weil die Piste noch miserabler werden soll
und wir noch die Westfjorde ansehen wollen. Also fahren wir zurück
in Richtung Norden, kämpfen uns über die ersten 18 km schlechtester
Piste und finden dann an einem großen klaren See einen schönen
Standplatz für die Nacht.
18.07.09 Samstag
6,9°C bis 15,9°C, Hochnebel
Auf F35 zurück zur Ringstrasse, Ringstrasse bis zur 716, Umfahrung
der Halbinsel Vatnsnes, Strecke: 123km
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Heute Morgen ist dichter Nebel und das Wetterglück von gestern
wird uns so richtig bewusst. Gestern am späten Abend zog
der Nebel über den See und verlieh der Landschaft eine seltsame
Stimmung.
Beim Frühstück ziehen hunderte von Enten diagonal in
einer fast endlosen Reihe über den See. Wer gibt das Kommando
für diesen Aufzug?
Die Schwäne sind nicht zu sehen aber man kann sie gut hören.
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Zurück auf der Ringstrasse fahren wir über Blönduös.
Diesel tanken, Wasser tanken, Auto vom Staub befreien, dann geht es
weiter zur Halbinsel Vatnsnes.
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Wir biegen auf die 716 ab und besichtigen die aus
Basalt Felsen gebildete Burg Borgarvirki. Das Felsenrund hoch über
der Bucht wurde nach der Saga von den Wikingern ausgebaut und als
Wehrburg benutzt. |
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Die Aussicht ist sehr gut trotz Nebel.
Die 716 mündet auf die 711 auf der wir die Inselrundfahrt
fortsetzen.
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Sehenswert ist der Vogelfelsen Hvitserkur, der wie
ein Ungeheuer im Meer steht und bei ablaufendem Wasser den Eindruck
erweckt als würde es das Meer leer saufen. |
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Klettert man die Steilküste hinunter kann man die Vögel
aus nächster Nähe beobachten. An Besucher gewöhnt
lassen sie sich bei der Brutpflege nicht stören.
Dreizehenmöwen
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Die Zufahrt zu den Robbenkolonien am Hof Hindisvik an
der Nordspitze der Insel ist versperrt. Kurz nach der Kirche Tjörn
finden wir einen Zugang zum Meer und den idealen Schlafplatz für
heute.
Ein Spaziergang am Strand ist nur mit einem Schirm zur Abwehr der streitbaren
Vögel möglich.
Abends kommt die Sonne noch raus und er Himmel ist richtig
blau. Vom Womo aus können wir die Eiderenten bei den unermüdlichen
Tauchgängen beobachten und dann besucht uns noch ein Seehund. Neugierig
schaut er aus dem Wasser, taucht wieder ab und schaut wieder. Wer hier
wen beobachtet ist nicht so genau festzustellen.
19.07.09 Sonntag
9,9°C bis 15,5°C, Sonne starker Westwind, abends bewölkt
Robbenstrasse 711 bis Laugarbakki, Ringstrasse bis Bru, 61 bis Abzweig
643, Tagesziel Drangsnes; Strecke 211 km
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Unser zweites ruhiges Wochenende außerhalb der Zivilisation.
Die Sonne scheint und wir folgen weiter der Robbenstrasse entlang
der Halbinsel Vatnsnes.
Ein Wegweiser führt uns zu den Robbenfelsen. Ein cleverer
Landwirt hat einen Campingplatz und ein Kaffi Hus am Beginn des
Weges eingerichtet.
Auf den ersten schönen Felsen sehen wir hübsche Seevögel
mit leuchtend roten Füssen.
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diese schönen Vögel heissen Grylteiste, (danke Heinrich
)
Robben sind nicht zu sehen.
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Verfolgt man den Weg weiter kommt man zu einem Beobachtungspunkt
von welchem man die Robben gut beobachten kann. Dem lauffaulen
Besucher bleibt dies verborgen.
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Entlang der Steilküste gibt es noch einige Parkplätze,
die zu neugierigen Ausflügen ans Meer animieren. So entdeckt
man noch einige Vogelfelsen und in der Ferne auch weitere Robben.
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In Laugarbakki trifft die 711 auf die Ringstrasse
der wir bis Bru folgen. Gleich hinter der Brücke biegen wir
auf die 61 um uns die Westfjorde anzuschauen. Der Küstenlinie
folgend kommen wir nach Holmavik (Tankstelle, Supermarkt, Camping)
und biegen wenig später auf die 643 nach Osten ab um wie es
im Reise Know How heißt, ans Ende der Zivilisation zu gelangen.
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Unterwegs wundern wir uns über die vielen Pick Up
mit Klappanhängern die uns entgegen kommen. Wo kommen die her????
Kommen die vom Ende der Zivilisation????
In Drangsnes, 13 km nach dem Abzweig, löst sich das Rätsel
auf. Hier hat am Wochenende ein großes Fest stattgefunden. An
den Häusern stehen bunte Puppen und die Strasse ist geschmückt
mit Wimpeln.
Die Spuren des Festes sind noch zu sehen, aber inzwischen
ist Ruhe eingekehrt. Nur ein heftiger Westwind pfeift übers Land,
gegen den wir beim Gehen richtig ankämpfen müssen.
Am Abend erfahren wir noch, dass am Samstag Karneval gefeiert
wurde mit Tanz bis zum frühen Morgen. Drangsness hat knapp 70 Einwohner
aber zum Karneval waren 1000 Menschen im Dorf. Alle Wiesen waren zu
Campingplätzen umfunktioniert und in den Privathäusern kein
freies Plätzchen mehr zu finden.
20.07.09 Montag
9,1°C bis 12,9°C, Sonne, Sturm und Nieselregen alles im Wechsel
Auf der 643 bis zum Ende der Zivilisation; Strecke 191 km Piste
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Der Wind hat etwas nachgelassen und auf unserer Seite des Fjords
scheint die Sonne. Auf der gegenüberliegenden Seite liegt
eine dicke Wolkenwalze.
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Die 643 nach Krossness, zum Ende der Zivilisation,
ist eine wildromantische Piste. |
| Sie schlängelt sich entlang der Küstenlinie
manchmal in kühner Höhe über den Basaltklippen. Eiderenten,
Schwäne und Schafe bevölkern die Wiesen und Ufer. In jedem
Fjordende steht ein Bauernhof, einsam und allein. |
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In dem kleinen Hafen Djupavik stehen eine Handvoll kleine
Häuser und eine verlassene Fischfabrik.
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Aufziehende Nebel verleihen der Landschaft eine mystische Stimmung.
Die Figuren bildenden Basaltfelsen regen die Phantasie.
zum Grössenverhältnis: am Fuss der Felsen verläuft
die Strasse
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Am Ende der Strasse wartet ein warmes Bad mit Hot Spot auf uns,
unmittelbar am rauen Atlantikufer. Wir sind fast allein und genießen
die angenehme Wärme in dem schönen gepflegten Bad beinahe
am Ende der Welt, am 66zigsten Breitengrad.
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Vom Bad führt noch eine kurze Allradpiste bis Fell
und dann kann man nur noch zu Fuß ins Berggebiet ds Drangajökull
Gletschers vordringen.
Eigentlich wollten wir hier bleiben aber der Nieselregen vertreibt uns
und die zunehmende Anzahl der Besucher. Erstaunlich wenn man bedenkt,
dass uns schließlich nicht nur über 100 km sehr kurvenreiche
und teils ruppige Piste, sondern mehrere hundert Kilometer Strasse und
Piste von größere Ansiedlungen trennen.
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Auf dem Weg zurück in Richtung Süden wird
das Wetter zwar besser aber der Wind nimmt ständig an Intensität
zu. Wir sehen einen schönen Regenbogen, der auffallend flacher
ist als daheim. |
Einige schöne Stellplätze fallen leider wegen
des Sturms aus. Kurz vor oberhalb der Küste des Steingrimsfjordur
finden wir dann einen halbwegs windgeschützten Platz mit Blick
über den Fjord.
21.07.09 Dienstag
9,0°C bis 15,2°C Sonne und blauer Himmel, starker Wind
Über 61 und 635 zum Drangajökull Gletscher
Der Wind pfeift unvermindert aber die lose Bewölkung
löst sich rasch auf und die Sonne scheint vom blauen Himmel.
Bevor wir in der Einsamkeit der Westfjorde verschwinden frischen wir
unsere Vorräte im Supermarkt in Holmavik auf. Das Angebot ist nach
dem Festwochenende ziemlich dezimiert aber das Nötigste, Brot,
Eier und Getränke ist ausreichend zu haben.
Die Landschaft in Richtung Westen zeigt ein anderes Bild. Keine schroffen
Felsen, sondern vom Gletscher glatt geschliffene Strukturen. Muntere
Bäche mit kleinen Wasserfällen, Seen auf der Passhöhe
in 450m Höhe und dann geht es wieder hinab zu einem neuen Fjord,
dem Isafjördur.
Eine schmale ruppige Piste führt immer entlang
der Küste mit schönen Ausblicken auf den Fjord zum Drangajökull
Gletscher. Der Kaldalon Fjord, in den der Gletscher Fluss abfließt,
ist zu einem Drittel vom Sediment versandet.
Auf einer schmalen Schotterpiste kommt man zur Endmoräne, die
man durch eine Furt umfahren kann und dann geht es zu Fuß
weiter. |
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Dick und warm angezogen gegen den kalten heftigen Wind und mit
guten Schuhen und Gamaschen ausgerüstet machen wir uns auf
den Weg. Bei einer dreieinhalb stündigen Wanderung über
Stock und Stein, durch Nasswiesen mit feinem Wollgras und über,
beziehungsweise durch, viele Bäche erreichen wir den Gletscher.
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| Ein weites Schneefeld, blau schimmernde Gletscherspalten
und der graue Gletscherfluss der aus dem Gletschermaul schießt,
unter blauem Himmel ein tolles Erlebnis. |
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Überall stürzen Wasserfälle von den
Felsen und bilden am Talgrund in Schotter und Wiesen mäandernde
Bachläufe. |
| Außer uns und ein paar Schafen, die uns misstrauisch
beäugen ist niemand unterwegs. So genießen wir die Natur
und das super schöne Wetter. Der Wind erschwert das Gehen aber
das erhöht nur den Trainingseffekt. |
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Glücklich und zufrieden finden wir bei der Rückfahrt
einen windgeschützten Platz mit Sicht auf den Fjord.
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22.07.09 Mittwoch
7,5°C bis 14,1°C ein sonniger Tag, abends Wolken
Von der 635 nach Reykjanes auf der Westseite des gleichen Fjords ; Strecke
50 km
Der Wind heult ums Womo aber die Sonne scheint vom blitzblauen
Himmel. Unser Womo meistert souverän den steilen Anstieg zur Strasse
aber dann hören wir dieses verräterische Blob, Blob, Blob…..
Haben wir einen Platten?? Nein, einen dicken fetten Stein zwischen den
Zwillingsreifen, der sich nicht so einfach entfernen lässt.
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Also runter von der Piste, raus aus dem Staub, die Arbeitsseite
in die Sonne. Wo ist der Wagenheber? Gut erreichbar im Beifahrer
Fussraum. Es hilft ja nichts die Zwillinge müssen getrennt
werden.
Leichter gesagt als getan. Die Muttern sind bombenfest. Da sind
wieder Hermanns Erfindungsgeist und Improvisationstalent gefragt.
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Also Baumaterial suchen, den Hebel abstützen,
damit der Schraubenschlüssel nicht abrutscht und die Muttern
beschädigt und wenn Uschi mit fotografieren fertig ist muss
sie den abenteuerlichen aber wirkungsvollen Aufbau festhalten.
Es funktioniert. |
| Nach fast einer Stunde, weil wir für jede Mutter
den Aufbau neu gestalten müssen, ist der Übeltäter
entfernt. |
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Rad festschrauben, Werkzeug verstauen und nichts wie rein
ins warme Womo. Herausforderungen sind dazu da gemeistert zu werden.
Wir umfahren den schönen Fjord und bleiben dann nach nur 50 km
in Reykjanes. Ein großer heißer Pool, ein Campinggelände
und Hotel mit Restaurant in einem großen Internat, das ist Reykjanes.
Von der anderen Fjordseite hatten wir uns gefragt, wer stellt so ein
großes Gebäude und zu welchem Zweck in die Wildnis. Nun wissen
wir es.
Laut der Besitzer ist Reykjanes der einzige Platz in den Westfjorden
mit heißem Wasser direkt aus der Erde. Wir genießen das
Bad, ersparen Allen weitere Badebilder, und relaxen für den Rest
des Tages.
Zum Essen gibt es heute im Restaurant sehr schmackhaften frischen Fisch.
23.07.09 Donnerstag
7,5°C bis 14,1°C, wechselhaft, Sonne, Regen, bewölkt und
Sturm
Auf der 61 durch die Fjorde bis Bolungardur; Strecke 183 km ( 38km Piste)
Von Reykjanes starten wir bei leicht bewölktem Himmel
die Fjordfahrt in Richtung Nordwesten.
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Auf einer kleinen Brücke überqueren wir gleich in Reykjanes
einen namenlosen Fjord und kommen dann in den Mjölfjordur
wo wir kurz vor dem Fjordende ein ganz uriges kleines Warmbad
entdecken.
Also hat Reykjanes nicht die einzige heiße Quelle auf den
Westfjorden.
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Wir stoppen und nehmen in schöner Fjordlandschaft im Adamskostüm
ganz allein ein heißes Bad.
Das ist Freiheit, Genuss pur.
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Von der Spitze der Halbinsel Laugabolsfell in Ögunes haben
wir zwischen ein paar Regenschauern freien Blick auf den Wolken
verhangenen Drangajökull Gletscher und freuen uns noch mal
über das tolle Wetter bei unserer Wanderung.
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Die weiteren Fjorde haben Namen wie Skötufjordur,
Hestfjodur, Seydisfjordur, und Alftafjördur.
Wir durchfahren die schönen Fjorde bei wechselndem Wetter von Sonne
bis Regen. Sehen viele Enten und Seevögel, Graugänse und ein
paar Robben. Je weiter wir nach Westen kommen umso steiler werden die
Berge, in die das Meer die tiefen Fjorde geschnitten hat. Viele schmale
Wasserfälle stürzen herab.
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Bei einem Fotostopp müssen wir rückwärts ausweichen
und fahren uns in kleinbröseliger Lava fest. Da hilft nur
schaufeln und Steine unterlegen aber Dank unseres Sperrdifferentials
konnten wir uns aus dieser misslichen Situation selbst befreien.
Ohne Allrad und ADAC.
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Vor Sudavik wird das Wetter immer schlechter, dunkle Wolken verwehren
die Aussicht auf die Schneeberge von Drangajökull und Sturm
kommt auf.
In Isafjördur ist dann absolutes Sauwetter. Regen, Sturm,
6°C aber wir sind ja auch nur noch 330 km von Grönland
entfernt und wieder oberhalb des 66zigsten Breitengrades.
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Unser heutiger Tag endet in Bolungarvik, wo wir hinter
dem großen Schwimmbad einen kleinen Campingplatz finden. Das zweite
heiße Bad an diesem Tag wärmt uns auf und so stört uns
auch nicht mehr, dass der Wind uns, trotzdem das Womo fest auf den Rädern
steht, bisweilen richtig rüttelt.
24.07.09 Freitag
5,0°C bis 6,1°C Sauwetter, Regen, Sturm, Schnee ab 100m
über Meereshöhe
Waschtag in Bolungarvik
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Die ganze Nacht hat es gestürmt und geregnet. Wenn die Wolken
die Sicht auf die Berge kurz freigeben sieht man dass es bis auf
100m herunter geschneit hat.
So igeln wir uns im Womo ein und nutzen die Gunst der Stunde,
Waschmaschine und Trockner stehen bereit, also ist heute Waschtag.
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